• search hit 2 of 2
Back to Result List

UN-Behindertenrechtskonvention und Sozialversicherung

  • Der Beitrag beleuchtet den Veränderungsbedarf in der Sozialversicherung, der durch die in Deutschland seit 2009 geltenden UN-Behindertenrechtskonvention erforderlich geworden ist. Dabei muss sich die Sozialversicherung der Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderungen zuwenden und das bislang vorherrschende Fürsorgeprinzip in die Schranken weisen. Die Unübersichtlichkeit und fehlende Transparenz des gegliederten Systems ist einzugrenzen durch eine Stärkung des SGB IX. Damit könnten auch die Vorschriften der Sozialversicherung vereinheitlicht und durch ein Vor-die-Klammer-ziehen entrümpelt werden. In der Gesundheitsversorgung und Pflege sind nicht nur viele Barrieren abzubauen, sondern es ist den besonderen Bedürfnissen der Menschen mit Behinderungen Rechnung zu tragen. Auch Rentenversicherung und Arbeitsmarktpolitik erfordern ein Umdenken.

Export metadata

Additional Services

Share in Twitter Search Google Scholar Availability
Metadaten
Document Type:Part of a Book
Language:German
Author:Marlis Bredehorst
Parent Title (German):Mülheims, Hummel et al. (Hg.): Handbuch Sozialversicherungswissenschaft
First Page:157
Last Page:174
ISBN:978-3-658-08839-2
DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-658-08840-8_11
Date of first publication:2015/08/15
Tag:Behindertenrecht; Behinderungsbegriff; Disability Mainstreaming; Diversity-Bewegung; Gegliedertes System; Inklusion; Selbstbestimmung; Sozialgesetzbuch IX; Teilhabe; UN-Behindertenrechtskonvention
Dewey Decimal Classification (DDC):3 Sozialwissenschaften / 36 Soziale Probleme, Sozialdienste / 368 Versicherungen
Collectives:Mülheims, Hummel et al. (Hg.): Handbuch Sozialversicherungswissenschaft
Entry in this database:2015/10/12