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Selbstverwaltung in der Sozialversicherung – Ein Überblick

  • Die Selbstverwaltung in den Trägerorganisationen der Sozialversicherungen ist ein zentrales Gestaltungsprinzip der deutschen Sozialversicherung. Sie wird in den einzelnen Sozialversicherungszweigen von Arbeitgebern und Versicherten (zumeist Arbeitnehmern) ausgeübt. Als Vorzug wird der Selbstverwaltung zugeschrieben, dass sie demokratische Teilhabe und gesellschaftliches Engagement ermögliche, beteiligte Interessen einbeziehe, sachgerechte Entscheidungen herbeiführe, den Staat entlaste und seinem Zugriff Grenzen setze. Kritik wird vor allem am Wahlverfahren und an der geringen Wahlbeteiligung geübt. Zudem sei ihr Handeln häufig intransparent und mangele es ihren Vertretern mitunter an fachlicher Kompetenz und an Versichertennähe.

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Metadaten
Document Type:Part of a Book
Language:German
Author:Thomas Gerlinger
Parent Title (German):Mülheims, Hummel et al. (Hg.): Handbuch Sozialversicherungswissenschaft
First Page:745
Last Page:762
ISBN:978-3-658-08839-2
DOI:https://doi.org/10.1007/978-3-658-08840-8_47
Date of first publication:2015/08/15
Tag:Gesundheitspolitik; Legitimation; Organisation; Selbstverwaltung; Sozialversicherung; Sozialwahlen; Subsidiarität
Collectives:Mülheims, Hummel et al. (Hg.): Handbuch Sozialversicherungswissenschaft
Entry in this database:2015/10/12